Was ist ein Hacker?

Hacker = böse böse! Genau das wird uns in den Medien die ganze Zeit gesagt. Doch wer zählt als „Hacker“, was macht ein „Hacker“ und vor allem ist „Hacker immer gleich Hacker“? In diesem Bereich gibt es zum einen verschiedene Ansichten, zum anderen aber vor allem viel Falsches und viel Unwissen, vor allem vorgelebt von den Medien. So weit so gut, alle Quellen angaben befinden sich am Ende des Artikels.

Das Wort „Hacker“ im Allgemeinen


Was bezeichnet das Wort „Hacker“ eigentlich? Wikipedia sagt dazu:

Gemeinsames Merkmal ist dabei, dass ein Hacker ein Technikenthusiast ist, der Spaß daran hat, sich mit technischen Details von Systemen auseinanderzusetzen,[1] insbesondere aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik.[2] Die Durchführung von Aktivitäten (nicht unbedingt programmieren) auf spielerische und erkundende Weise wird Hacken genannt;[3] eine Art einfallsreiche Experimentierfreudigkeit („playful cleverness“) mit einem besonderen Sinn für Kreativität und Originalität

Quelle: Wikipedia.de

Somit ist „Hacker“ im allgemeinen Sinn schon einmal nichts böses. Wir merken uns für diesen Abschnitt also: „Ein Hacker ist im Grunde nicht böse. Denn ein Hacker ist nur ein anderes Wort für Technikenthusiast, der Spaß an der Netzwerk und Informations Technologie hat und das als Hobby (spielende Weise) und mit Spaß behandelt.“

Wer ist jetzt also der böse Hacker?


Wer etwas Googlen kann der findet es auch so (Medien-Journalisten können das nicht?), dass der Bereich Hacker in drei Sektionen aufgeteilt ist, es gibt die Blackhats, die Greyhats und die Whitehats. Beginnen wir zuerst einmal mit dem bösen bösen Hacker aus der Medien Welt.

Das ist wie Sie sich sicher denken können, der Blackhat. Auch hier erklärt Wikipedia wieder alles:

Handeln mit krimineller Energie und beabsichtigen beispielsweise, das Zielsystem zu beschädigen oder Daten zu stehlen.

Quelle: Wikipedia.de

Ein Blackhat ist also derjenige, der die ahnungslosen Facebook Account Daten knackt, Datensätze stiehlt, mit Kreditkarten handelt und vieles mehr. Auch im Blackhat Bereich, gibt es wieder unter Bereiche. Beispielsweise „Carder“ die sich darauf Spezialisieren mit fremden Kreditkarten kostenlos Einkaufen zu gehen.

Whitehats

Das genau Gegenteil von Blackats sind Whitehats, (wer hätte das gedacht)…
Whitehats sind auch Pentester. Wenn sie jetzt erstaunt schauen ist das nicht schlimm, die meisten wissen nicht was Pentester sind. Hier aber die Definition von Whitehats:

Verwenden ihr Wissen sowohl innerhalb der Gesetze als auch innerhalb der Hackerethik, beispielsweise indem sie professionelle Penetrationstests ausführen.

Quelle: Wikipedia.de

Für alle die sich nun fragen, was die Hackerehtik ist, hier ein Auszug von der des CCC:

  • Der Zugang zu Computern und allem, was einem zeigen kann, wie diese Welt funktioniert, sollte unbegrenzt und vollständig sein.
  • Alle Informationen müssen frei sein.
  • Mißtraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung
  • Beurteile einen Hacker nach dem, was er tut und nicht nach üblichen Kriterien wie Aussehen, Alter, Rasse, Geschlecht oder gesellschaftlicher Stellung.
  • Man kann mit einem Computer Kunst und Schönheit schaffen.
  • Computer können dein Leben zum besseren verändern.
  • Mülle nicht in den Daten anderer Leute.
  • Öffentliche Daten nützen, private Daten schützen.

Quelle: Chaos Computer Club

Whitehats sind also nichts anderes, als Personen die von Firmen angeworben werden, um die Firmen-Netzwerke auf Schwachstellen zu prüfen und diese zu schließen, oder Hobby Computer interessierte die ihr Wissen positiv einsetzen, damit anderen also nicht schaden (sondern meist sogar helfen).

Greyhat

Zwischen diesen beiden Black- und Whitehats, sitzt der Greyhat.

Verstoßen möglicherweise gegen Gesetze oder restriktive Auslegungen der Hackerethik, allerdings zum Erreichen eines höheren Ziels. Beispielsweise durch die Veröffentlichung von Sicherheitslücken, um ein Leugnen unmöglich zu machen und die Verantwortlichen dazu zu zwingen, diese zu beheben. Grey-Hats zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht eindeutig als „gut“ oder „böse“ einzustufen sind.

Ein gutes Beispiel für ein Greyhat ist zum Beispiel Jester. Er sucht also quasi nach Sicherheitslücken in Webseiten oder Programme ohne Erlaubnis der Betreiber ohne die Einwilligung des Entwicklers, was illegal ist und eine Straftat darstellt.

Fazit

Wir merken uns für diesen Part also:

  • Es gibt mehrere Arten von „Hackern“ (White-, Grey und Blackhats)
  • Blackhats = Böse! Haben die Absicht Personen schaden zu zufügen
  • Greyhats = Wollen mit illegalen mitteln, Personen Helfen (Robin Hood)
  • Whitehats = Bewegen sich im legalen Bereich, siehe CCC Hacker Ethik

Ich denke mit diesem großen Part ist auch die Frage, „was macht ein Hacker“ geklärt. Es gibt viele Bereiche und da wir gelernt haben dass es verschiedene Arten von Hackern gibt, kann man nicht direkt und genau sagen was ein Hacker macht.

Quellen Angaben:

Wikipedia – Hacker (Computersicherheit) >>
Wikipedia – Skriptkiddie >>
Wikipedia – Hacker
Wikipedia – Carder
J3st3r Blog >>
CCC – Hackerethics >>

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